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Das Evangelium

Wie kann jemand sicher sein, dass er nach seinem Tod in den Himmel kommt? 

Viele sagen, “Niemand kann sicher sein … oder?” Was sagt die Bibel dazu? Die Bibel sagt: “Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes“ (1. Johannes 5,13).

Durch Jesus Christus haben wir eine Beziehung zu Gott, denn Jesus sagte: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.” (Johannes 14,6). Wenn also ein Mensch eine Beziehung zu Gott haben will, ist es allein durch Jesus möglich. In 1. Petrus 2,24 steht: “Er hat unsere Sünden selbst hinaufgetragen an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben”. 

Wie kann ein Mensch dieses Heil erwerben? 

“Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme” (Epheser 2,8-9).

Sie müssen nur den Herrn Jesus anrufen. Römer 10,13 sagt: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

Falls Sie mehr Fragen dazu haben, können Sie sich gerne bei uns melden.

   

Zeugnisse vom Glauben an Jesus Christus

Von Selbstgerechtigkeit geliefert (Rick Fessel)


Ich habe immer an Gott geglaubt, aber an welchen? An den Gott der Bibel oder an einen Gott
meiner eigenen Einbildung? Das ist eine wichtige Frage.


Ich bin in Milwaukee (USA) geboren; bin Enkelkind von deutschen Einwanderen. Meine Familie
war katholisch und ich besuchte mit meinen vier Geschwistern eine katholische Schule. Wir
glaubten an Gott und dachten, dass wir gute Menschen waren. Ich wollte das Richtige tun, aber
mehr oder weniger, sodass es mir besser gehen würde und nicht unbedingt um Gott zu gefallen.


Ich war mit mir zufrieden, weil ich in der richtigen Kirche war und im Vergleich mit anderen,
konnte ich sagen, dass ich ein guter Mensch sei. Gott will nicht alle verdammen, oder?
Jetzt sehe ich, wie  viele Sünden ich gerechtfertigt habe und dass mein unkritischer Gott nicht der Gott der Bibel war.


Als Student weg von zu Hause bin ich weiter in die falsche Richtung gegangen, aber ich blieb
wenigstens treu in der Katholischen Kirche. Nach einem Wechsel in einem anderen Studiengang,
studierte ich nun humanistische Psychologie, und war nach und nach überzeugt, dass es keine
reine Wahrheit gäbe. Ich ging nur selten in die Kirche und dachte, dass man nichts genaues über
Himmel und Hölle wissen könne.


In meinem dritten Studienjahr nahm ich mit etwa 100 anderen Studenten aus den USA an einem
besonderen Programm teil, bei dem wir zwei Semester in Dänemark verbrachten. Ich wollte eine
Menge Neues erfahren und Abenteuer erleben. Ich wollte wirklich nichts mit Gott zu tun haben,
aber nach ein paar Wochen bin ich zu einem Bibelkreis eingeladen worden. Unter den 100
Studenten waren etwa vier oder fünf gläubige Christen. In diesem Kreis war es das erste Mal,
dass ich wiedergeborene Christen traf, die einfach in der Bibel lasen, darüber diskutierten und frei
gebetet haben. Ich ging ab und zu wieder hin, aber ich wollte mein Leben nicht ändern. Ich wollte
meinen Spaß haben.

Der Heilige Geist musste noch viel an mir arbeiten (Joh 16,8-11). Er musste mich von meiner Sünde überführen; dass ich gegen den heiligen Gott sündigte, dass ich keine Gerechtigkeit hatte, und dass ich eines Tages dafür vorm Gericht Gottes stehen werde.

 

Diese Überführung dauerte etwa 8 Monate, bis ich endlich bereit war, meine Sünden zu
bekennen. Ich kann nur sagen, wie dankbar ich bin, dass Gott soviel Geduld mit mir hatte. Etwa
ein Monat, bevor ich zum Glauben kam, schrieb ich in mein Tagebuch:
„Ich weiß, dass es besser wäre, wenn ich mein Leben Gott übergebe, aber … ich will nicht.“


Ja, ich wollte noch meinen eigenen Weg gehen, und so ist das bei vielen Menschen. Sie wollen
Hilfe von Gott bekommen, aber wenn alles wieder gut geht, dann sagen sie, „Las mich in Ruhe.“

 

Am 10. Mai 1975 war ich am Ende. Es war mir klar, dass ich ein schuldiger, hoffnungsloser 

Sünder war. Gott hat mir geholfen zu verstehen, dass ich die Rettung von Jesus brauchte, und
dass ich Buße tun musste. Ich habe den Namen des HERRN angerufen und er hat mich gerettet.
(Römer 10,13)


Ich lass Johannes 5,24 und dieser Vers ist mir immer noch sehr wichtig . „Wahrlich, wahrlich, ich
sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und
kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“

Ich wusste sofort – die Last der Sünde ist weg! Mir ist vergeben. Gott gab mir einen Hunger nach
seinem Wort – der reinen Wahrheit! Ich wollte Gemeinschaft mit Gläubigen haben, und in Jesus
wachsen. Obwohl ich schüchtern war, wollte ich diese Frohe Botschaft weiter geben. Ich kann nur
sagen, nach 44 Jahren als Christ; es gibt nichts Besseres als Gott dienen zu dürfen. Das ist, was der Herr erwartet, und Er ist es wert.

 

Seit November 2015 wohnen meine Frau und ich in Eichstätt, und es ist für uns ein großes
Vorrecht, ein Teil dieser Gemeinde zu sein. Ich schließe mit Römer 12,1: „Ich ermahne euch nun,
ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein
lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst!“

Rick Fessel